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Luftfahrtmuseum August Euler |
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Eulers Motorflugzeug Nr. 3 |
| August
Eulers erstes Motorflugzeug war im Jahr 1908 der Nachbau eines Doppeldeckers
der Französischen Brüder Voisin. Die Einzelteile wurden in seiner
Frankfurter Werkstatt hergestellt und in Griesheim bei Darmstadt zusammengebaut.
Dort auf dem "Griesheimer Sand" errichtete er auch Deutschlands erste „Flugmaschinenfabrik“.
Am 2. Januar 1912 wurden die ersten Flugzeuge auf dem Luftwege nach Frankfurt überführt. Damit erfolgte der Umzug seiner Produktionsstätte nach Frankfurt Niederrad. Insgesamt wurden bis nach dem Ende des ersten Weltkrieges über 500 Flugzeuge mit mehr als 40 Typen produziert. Da jedoch nicht genau unterschieden werden kann welche Flugzeuge als Neuentwicklung zu sehen sind oder nur weiterentwickelte Versionen vorhandener Typen, steht die genaue Zahl der unterschiedlichen Typen nicht fest. Die Bilder dieser Seite zeigen nur einen kleinen Querschnitt der unterschiedlichen Konstruktionen ohne genau auf Typenbezeichnungen einzugehen. Über die Flugzeuge und Flugzeugtypen Eulers ist ein Buch im entstehen. Autor ist Dipl.-Ing. Michael Düsing, der derzeit wohl kompetenteste Kenner dieses Themas. Wir werden die Veröffentlichung dieses Buches verfolgen und hier bekannt geben. |
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August Euler mit Flugschüler Prinz Heinrich von Preußen vor einem Doppeldecker und der Werkshalle auf dem Griesheimer Sand
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Euler war Reserveoffizier des 9. Westfälischen Dragoner Regimentes und machte sich daher schon früh Gedanken über die militärische Verwendung von Flugzeugen. Hier Bilder von Militärdoppeldeckern, rechts eine Konstruktion von 1910 und unten von 1911. |
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Schuldreidecker Nr. 34 von 1911. Von diesem Flugzeug sind auch noch historische Filmaufnahen vom Herbst 1911 erhalten: August Euler mit seinem Dreidecker Nr. 34 in Griesheim |
| Auf
der weltweit ältesten Luftfahrtausstellung, der Internationalen Luftfahrt
Ausstellung 1909 in Frankfurt, hatte Euler schon vier Motorflugzeuge ausgestellt
und teilweise auch vorgeflogen.
Auf der 1912 in Berlin stattfindenden ALA (Allgemeine Luftfahrzeug Ausstellung) war Euler mit neun Doppeldeckern und diesem Dreidecker mit Schwimmwerk in den Ausstellungshallen am Zoologischen Garten präsent. |
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![]() „Gelber Hund“ |
| Militärdreidecker von 1913. Die Rumpfkonstruktion ist noch ähnlich der früheren Flugzeuge, aber der Motor ist nach vorne gewandert. Deutlich ist zu erkennen dass Windkanäle noch nicht generell üblich wahren. | ![]() |
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Eindecker mit Taubenflügeln wahren bei verschiedenen Herstellern in Mode. Dem konnte sich auch Euler nicht entziehen. |
Stahltaube
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| Dreidecker Seeaufklärer von 1913 | ![]() |
Jagdflugzeug 1915 |
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Bereits
am 24. Juli 1910 bekam Euler das Reichspatent Nr. 248 601 für die
Ausrüstung eines Flugzeuges mit einem starr mit dem Flugzeugrumpf
verbundenen Maschinengewehr. Damit muss zum Zielen das ganze Flugzeug entsprechend
gesteuert werden.
Rechts ein Jagdeinsitzer
von 1914
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Euler B I Schulflugzeug 1914 |
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Den oben gezeigten Vierdecker von 1916 sahen die Militärs nur als Dreidecker an. Die geteilten oberen Flächen waren drehbar gelagert und dienten zur Steuerung. Somit galten die oberen Flügel als Steuerflächen und nicht als Tragflächen. Euler konstruierte aber auch einige echte Jagddreidecker. Die gezeigten Flugzeuge sind ebenfalls von 1916. |
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| Oben
und oben rechts: Der Euler D I Doppeldecker war die Kopie eines Nieuport
Jagdeinsitzers.
Rechts: Während
des ersten Weltkrieges war Euler auch vorwiegend in den Lizenzbau von L.V.G.
Flugzeugen eingebunden.
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Weitere Bilder und
Informationen zu August Euler und seinen Flugzeugen finden sich auf folgenden
Seiten:
August
Euler
„Gelber
Hund“
Fotos: Archiv G. Gray, W. Sasse und M. Poznanski