Förderverein August Euler Luftfahrtmuseum e.V.
. Museum Bilderbogen Partner Presse Site Map .
. Förderverein Aktuell Mitgliedschaft Kontakt Links .
.
.
Der Fokker Dr. I Dreidecker des Museumsfördervereines
.
Durch den Auftakt des Films „Der Rote Baron“ ab Anfang März 2008 in Deutschlands Kinos, ist er wieder in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt: Manfred Freiherr von Richthofen, Jagdfliegerass des ersten Weltkrieges. Er wurde zum „Roten Baron“ weil er einige der von ihm genutzten Flugzeuge rot anmalen liess. Zuletzt flog er einen Fokker Dr. I Dreidecker, der durch ihn eine gewisse Berühmtheit erlangte, weshalb dieser Flugzeugtyp noch heute weitläufig bekannt ist. Ein Nachbau des Fokker Dreideckers vom „Roten Baron“ befindet sich im Besitz des Museumsfördervereins.

Vermittelt über George Robinson vom Veteran’s Memorial Museum, welches sich in Griesheim auf den noch militärisch von den US Truppen genutzten Flughafen-Bereichen befindet, wurde uns vorübergehend die Nutzung einer Halle ermöglicht, die zuvor der Wartung von Militärfahrzeugen diente. Vier Mitglieder unseres Museumsfördervereins bekamen eine Dauererlaubnis zum Betreten dieses militärischen Geländes. Die grosse beheizte Halle erlaubte uns ein Flugzeug in den kalten Wintermonaten aufzubauen. 

Fotos von G. Gray und B. Fiebig

.
Da uns diese Wartungshalle nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stand, wurde die Aufarbeitung des noch gut erhaltenen Fokker Dreideckers entschieden. Im Februar 2008 wurde er aus seinem Lagerplatz geholt und in die Wartungshalle gebracht.
.
Flügel und Leitwerk waren in einem guten Zustand, so dass lediglich eine gründliche Reinigung erforderlich war.
.
.
Der kleine Fahrwerksflügel war allerdings stark beschädigt und musste weitgehend neu aufgebaut werden.
.
Die Instrumentierung wurde durch nachgebaute Attrappen vervollständigt.
.
So langsam nimmt der Dreidecker Gestalt an.
.
Im April erfolgte der erste Zusammenbau um die Passgenauigkeit und Vollständigkeit der Teile zu prüfen.
.
Nun ist er fast fertig aufgebaut, unser „Roter Baron“.
.
Leider fehlen uns noch der Propeller und die Maschinengewehrattrappen. Diese werden derzeit in Heimarbeit nachgebaut. Mit der endgültigen Fertigstellung des Flugzeuges kann Ende Mai gerechnet werden.
.

Und zur „Endabnahme“ führt der „Chef“ gleich mal eine Sitzprobe durch.